Lyrik – Liebe

Die Liebe ist gar all zu oft eine sehr saure Frucht –
an vielen Orten schlägt sie ein mit voller Wucht.

Sie ist das Thema, um das sich die ganze Welt zu drehen scheint –
viele Meere an Tränen wurden wegen ihr schon verweint.

Mit der Liebe ist’s wie mit dem süßen Wein –
er braucht seine Zeit zum Reifen, um bereit zu sein.

Am Anfang denkt man noch man stirbt die tausend Tode –
wenn er angeschritten kommt, der Unheilsbote.

Doch mit der Zeit kommt man sogar in Übung –
es verblasst die Illusion und des Lebens Trübung.

Man erkennt das Glück liegt nicht beim Andern –
lieben kann nur der, der auch bereit ist allein durchs Leben zu wandern.

Mit dieser Erkenntnis kann sich viel verändern –
man fühlt sich plötzlich nicht mehr einsam und ist zuhause in vielen Ländern.

Erst dann findet sich zumeist auch erst das große Glück –
in diesem Augenblick ist alles vergessen, die Lebensgeister sind zurück.

SteSch / Aug. 2014 (Gedanken an einem Sommerabend)

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