Lyrik – Trommeln im Feuer

Sie möchten es gern, die Kriegstreiber –
sie müssen ja nicht in den Krieg ziehen, die fetten Leiber.

Wer von der alten Macht getrieben ist, das ist sehr deutlich zu erkennen –
den roten Dämon viele hohe Stellvertreter immer noch hinterherrennen.

Reden schwingen sie wie damals die Politoffiziere –
ich seh nur Kröten, Frösche und andere schleimige Tiere.

Es gibt in allen immer noch einen guten Kern –
drum diese Worte an alle hohen Herrn.

Vergesst nicht mal nachzudenken und inne zu halten –
es geht nicht nur darum ein Land zu verwalten.

Ihr seid aus ganz anderen Gründen hier –
vergesst mal das was ihr kennt und legt sie bei Seite eure grosse Gier.

Ihr spielt nur eine Rolle in diesem ganzen Akt –
vergesst nicht, am Ende seid ihr alle nackt.

Die Reichtümer sind nur von kurzer Dauer –
doch später kommt die Vergeltung, sie liegt schon auf der Lauer.

Noch einmal ist ein Jahr ins Land gezogen –
es werden immer noch ganzen Völker belogen.

Die Wahrheit lässt sich niemals von der Lüge unterdrücken –
das geschieht nur, da sie ausgenutzt werden, eure grossen Lücken.

Mit Angst will man immer alles steuern und lenken –
doch dumm nur, sie fangen jetzt langsam alle an zu denken!

Sie ist bei vielen, bei 100 Millionen, bereits in aller Munde –
was meint ihr, sie wird kommen, die göttliche Stunde?

Manche von euch dienen schon einem anderen Herrn –
doch der war auch mal oben, jetzt ist er fern.

Die Hohen, die wirklich Hohen, halten immer noch ihre Füße still –
das geschieht nur, da der aller Oberste das so will.

Das Chaos scheint um sich zu greifen –
jedoch ist die Ordnung vorherrschend, es braucht nur Zeit, um zu reifen.

Lasst euch nicht alle ins Boxhorn hineinjagen –
fangt einfach an, stellt die richtigen Fragen!

SteSch von Stenor / Herbst – Trommelfeuer ist ein Ungeheuer.

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