Lyrik – Der Tanz ums Goldene Kalb

Lyrik – Der Tanz ums Goldene Kalb

Der Tanz ums Goldene Kalb geht weiter –
getanzt wird mit Sturheit, betrunken, sie sind alle heiter.
Doch so mancher Staatsfrau sind die Gesichtszüge entglitten –
es ist aber wie immer, das eigene Volk hat darunter gelitten.
Ausgemäkelt und vergaukelt –
so wird das eigene Volk verschaukelt.
Affen reiben sich gierig, ja sabbernd, die Hand –
sie haben’s nicht begriffen, sie stehen mit dem Rücken zur Wand.

Der Tanz ums Goldene Kalb geht weiter –
die Hoffnung ist dahin, sie werden nicht mehr gescheiter.
Bürokraten können die Probleme niemals lösen –
sie sind gefangen im Ego, die Chance verwirkt, sie dösen.
Wer spielt hier wessen Spiel –
Moral wird schnell vergessen, Geld rollt rüber, ziemlich viel.

Der Tanz ums Goldene Kalb geht weiter –
doch jeder Tanz endet irgendwann, ich höre sie, die Apokalyptischen Reiter.
Ende gut, alles gut –
Freunde verliert nicht den Mut.
Denn Aufrichtigkeit wird immer siegen –
das Schlechte kommt ganz bald zum erliegen.

SteSch / 7’16

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