Lyrik – Royale Zeiten

Man hört es schon, das dumpfe Grollen –
royale Zeiten sind am heranrollen.
Ob mit Bleistift oder Feder skizziert, die Skizzen –
sie ziehen leise, ruhig, gemächlich und unbemerkt durch alle Rizzen.
Alte Königshäuser, verstaub, verschollen –
ja schon todgeglaubt, erwachen mit einem leisen Grollen.
Sie wurden ihrer ureigensten Bestimmung beraubt –
Kaiser, Könige und Oberhäupter standen stets in der Pflicht, todgeglaubt.
Wohlstand und Frieden für das eigene Volk, man vom goldenen Zeitalter spricht –
Windsor, Sachen-Coburg und Gotha bekennen bald Farbe und zeigen Gesicht.
Diese Häuse sind tief verwurzelt und haben eine alte Verbindung –
die aktuelle Obrigkeit leidet sehr stark an der eigenen Erblindung.
Erblindet, der Sinne fremd –
da hilft auch nicht mehr das Büßerhemd.
Nichts mehr wahrnehmen, auf beiden Ohren taub –
geschickt wurde es eigefädelt, es war der allergrößte Raub.
Es wurde genommen, was ihnen war lieb –
immer wieder ist er gekommen, der Seitenhieb.
Die Monarchie ist im Kommen, sie kehrt bald zurück –
sie erweckt das Gute im Herzen und beschert uns grosses Glück.

Stenor /7’15

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