Lyrik – Welt, der Übergang

In eine Welt –
in der man Mitmenschen quält –
in der man Kinder misshandelt –
in der man Menschen nur noch als Konsumenten behandelt –
in einer Welt, wo nur Geld zu herrschen scheint –
wurden schon so viele Tränen verweint –
Mütter weinen um ihre Kinder –
Obdachlose erfrieren im Winter –
Korruption und Machtmissbrauch ist in aller Munde –
Väternwirtschaft, Zeitarbeit, Ausbeutung macht die Runde –
Hochfinanz kennt weder Maß noch Ziel –
Wasser wird knapp, man läuft bald aufs Riff mit dem Kiel –
Kinder, denen man ihre Kindheit beraut –
Geistliche man schon lange nicht mehr glaubt –
Eltern die beide Gehälter brauchen –
Leben ist hart und bitter für viele, es mag nur noch schlauchen –
in einer Welt, wie in dieser –
werden manche immer fieser –
doch alles ist nur von sehr kurzer Dauer –
im Moment zieht er noch auf, der Regenschauer –
doch nach jedem Regen folgt der Sonnenschein –
die Welt ist gereinigt, aus Schein wird das wahre Sein.
-Übergang-

SteSch /15

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