Lyrik – Die Liebenden

Die Liebenden

So nah und doch so fern –
es war noch frisch und wir hatten uns sehr gern.

Es zu schätzen viel so schwer –
selbstgerecht, eingenommen, alles ist so leer.

Gemeinsam, ist nicht egoistisch –
damals waren wir verliebt und optimistisch.

Länder und Orte hast du mir gezeigt –
vor deiner inneren Größe, viel zu selten hab ich mich verneigt.

Rücken an Rücken, die Welt war fast zu klein –
nichts ist selbstverständlich, weder dein noch mein.

Liebe gibt’s auf verschiedenen Stufen –
man kommt zusammen, man ist berufen.

Wie Bruder und Schwester und noch viel mehr –
nie das Volk vergessen, der innere Kampf ist manchmal sehr schwer.

Ich habe es einmal abgelegt, das heilige Versprechen –
Loyalität, ich werde es nie brechen.

Stenor /8

Meine Gedanken beim Anblick dieses Brunnens in Bonn.

  

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