ZeitZeichenLyrik – Ein Gespenst geht um (New York Stock Exchange | Impressionen)

ZeitZeichenLyrik – Ein Gespenst geht um (New York Stock Exchange | Impressionen)

Im Moment in aller Munde –
ein Gespenst geht um, es dreht noch einsam seine Runde.
1929 die Vorbereitungen sind am Laufen –
wie viele werden beim Sturz ersaufen?
Gier treibt sie um –
die Händler schauen auf den Grafen, werden ganz stumm.
Wirtschaft, ob Real oder Hochfinanz –
es ist das goldene Kalb, es ist der alte Teufelstanz.
Doch diesmal ist’s vielleicht –
nur ein kleines Lüftchen, das uns erreicht.
Es gibt so viele, die haben die Faxen jetzt endlich mal dick –
hinters Licht geführt, es ist immer der selbe, der alte Trick.
Was der Himmel nicht will, das geschieht nimmer und nicht auf Erden –
diesmal läuft’s sanft und ohne Beschwerden.
Da schreibt er wieder, der alte Optimist –
ich hab’s satt, des Teufels alte List.

Stenor und ein paar Zeilen –
die mich ereilen,
schaut euch das Photo an, ihr könnte gern beim Anblick verweilen.

 

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