Gedanken mitten in der Nacht

Vor der Wahrheit die Augen zu verschließen, das ist nich nur töricht, das ist sogar im äußersten Maße gefährlich, denn der Aufschlag in der Realität ist umso härter, je gegensätzlicher Wahrheit und Täuschung voneinander entfernt liegen. Soweit, so schlecht, denn die alles entscheidente Frage müsste lautet: Was ist Wahrheit?Ich könnte jetzt sagen, dass jeder Mensch seine eigenen Wahrheiten hat, was auch richtig wäre, aber wie schaut es z. B. mit politischen/gesellschaftlichen Wahrheiten aus? Ich erinnere mich da an einen guten Spruch: Es ist leichter einer Lüge zu glauben, die man schon 1000 mal gehört hat, als einer Wahrheit, die man zum ersten Mal hört. Aber nochmals die Frage: Was ist Wahrheit? Zu glauben und ich will hier jetzt keine Zeitungen und auch keine TV-Sender nennen, denn es ist völlig ohne Bedeutung, es ist überall das selbe Bild, dass wir stets wahrheitsgetreu informiert werden, das ist, gelinde gesagt, etwas blauäugig. Ja es gibt das Internet und dort findet man sehr viel an Information, aber auch hier muss einem bewusst sein, dass auch dort Wahrheit und Lüge eng beieinander liegen. Nochmals die Frage: Was ist Wahrheit? Aus meiner Sicht ist der erste Schritt, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen, erstmal darüber bewusst werden, dass viele Dinge anders sein könnten als man glaubt. Der zweite Schritt könnte sein zu glauben, dass es die Eine, die ultimative Wahrheit überhaupt gibt. Bewusstsein und Glaube, was jetzt noch fehlt ist etwas Mut und Zeit, um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Denn die Wahrheit will erarbeitet sein. Zeitungen, TV-Sender machen es uns zwar sehr leicht, häppchenweise, auf- und verarbeitet und mit allen uns bekannten und unbekannten Stilmitteln werden Informationen an uns herangetragen, die Frage ist nur: Ist dies die Wahrheit? Seit euch immer im Klaren darüber, dass Informationen keine Wahrheiten sind und – leider – Nachrichten zur Erfüllung von bestimmten Zielen dienen. Nach-richten -> danach richten… Viel lieber wäre mir der Begriff Neuigkeiten, aber es hat schon seinen Sinn, dass Nachrichten nicht Neuigkeiten genannt werden. Wenn wir mal nachdenken, dann sehen und verstehen wir unter Umständen viel mehr als man glauben mag; in diesem Sinne, nicht nach dem richten, was ich schrieb, sondern nach-denken und informieren. 

Vom Handy aus verfasst, nächtens mit nem leichten Anflug von Schnupfen und Halsschmerzen, kurz bevor die gleiche Stunde zum zweiten Mal beginnt. 

Stenor aus Cranach | Gedanken mitten in der Nacht

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