Lyrik – Eiserne Kette

Lyrik – Eiserne Kette

Irrsinn herrscht, überall, nicht nur hier in diesem Land.
Wo sind die Vernünftigen geblieben, wer reicht alles seine verlogene Hand?

Alle werden gelenkt, alle werden gesteuert –
das Gute wird uns stets von ihnen inbrünstig beteuert.

Sie verachten es, sie missachten es, es ist ihre Natur.
Von Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit fehlt wirklich jede Spur.

Sie stehen alle an der Spitze und sind Entscheider –
sie befinden sich in der Sackgasse, keiner weiß jetzt mehr weiter.

Sie wird wohl nach New York verschwinden, aus der Schusslinie fliehen –
geschickt gelenkt, aber der Verantwortung kann man sich niemals entziehen.

Flüchten kann man nicht, Verantwortung trägt man immer –
egal ob im Bunker, Chefetage oder im dunklen Hinterzimmer.

Ich habe von dir geträumt und wollte dich noch retten –
doch du gingst zu weit, sie sind zu fest, die eisernen Ketten.

Stenor / 10’15

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