Lyrik – Gezeiten

Schöngeistige Zeiten –
Wie schön sie sind, sie können Freude verbreiten.
Innig, sinnig, das Herz im Leibe pocht –
Das Blut ist in Wallung, wie schön es in den Adern kocht.
Worte, so süß und zart, von einer anderen Welt –
Die trübe Alltagsstimmung am Abend erhellt.

Freimut im Zeichen der Zeit –
Wir sind nur in einem Hotel, sei zur Abreise bereit.
Jahr um Tag, die Zeit schreitet voran –
Leg die alten Kleider weg, zieh das Neue, das Reine wieder an.
Den Staub aus den alten Knochen vertrieben –
Es wurde erreicht, freudig die eigenen Hände gerieben.

Stenor /’11’15

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