Lyrik – tänzeln

Das Tänzeln der herbstlichen Blätter auf dem Asphalt –
die Luft ist noch mild, bald wird es wieder sehr kalt.
Kälte fährt in die Knochen, sie geht durch Mark und Bein –
nochmal spazieren gehen, Bäume, so kahl, wirken wie ein winterlicher Stein.
Doch nach der kalten und besinnlichen Zeit –
machen sich schon bald die Lebensgeister wieder bereit.
Vergessen sind die trüben und die kalten Tage –
dann will jeder wieder raus, dann ist sie verstummt, die alte Klage.

Stenor /’15

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