Lyrik – ZeitZeichen

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Gewalt hält Einzug ins eigene Land –
Tiere verhalten sich edler, welch grosse Schand.

Armlänge Abstand soll man halten –
Vernunft ist fehl am Platz, geistig umnachtet vom zuviel verwalten?

Andere Kulturen –
hinterlassen sie jetzt ihre Spuren?

Die Verwalter haben versagt –
man hat noch nie das eigene Volk befragt.

Doch das Volk sollte man immer befragen –
ich sehe es schon kommen, das grosse Jagen.

Wer zieht hier die Strippen und wer hat wirklich das Sagen?
Denkt mal nach und stellt euch selbst die richtigen Fragen!

Stempel werden bestimmten Meinungen aufgedrückt –
die alten Muster, wie irre und wie verrückt.

Als Lyriker in dieser Zeit –
stell ich mir die Frage, wer sie erkannt und sich von ihr bereits befreit?

Gewalt und Hass sind das Allerletzte und nicht mal den Tieren gleich –
wer ist nun arm und wer ist wirklich reich?

Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind schon lange verbreitet –
ist nur die Frage, zu was sich jeder selbst entscheidet.

Stenor aus Cranach

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