Lyrik – Zeitgeist

Der Zeitgeist wird dunkel und das Strahlen in der Welt ist verblasst, er dreht jetzt einsam seine Runden –
Es wird ausgekundschaftet, gesichtet, es versucht die allgemeine Lage zu erkunden.

Philosophiert und Nachgedacht, es wird fleißig geschrieben, gedichtet und die Prinzipien werden immer häufiger missachtet –
Der Regen fällt noch sanft hernieder, die Geister sind geblendet und umnachtet.

Manchmal ruft man die Dinge hervor –
die Stille, wird immer lauter, die Gester rufen immer lauter, es erschallt ein unheimlicher Chor.

Es ist an der Zeit, Dinge geschehen, zu tun –
Viele Sachen sind noch unerledigt, es bleibt wenig Zeit, es fällt, schwer, das Ruhen.

Die Ausrüstung wurde gekauft, das Material liegt bereit –
Der Konflikt wird hochgekocht, es muss immer enden im Streit.

Das Schwanken und das Zerrüttet sein, es dringt durch jede Pore des Körpers hinein –
In Normalfall ist alles behütet und geschützt, ein Altar, ein Tabernakel, wie ein heiliger Schrein.

Der Geis wurde hereingebeten, es war ein altes Ritual, verborgen vor den gierigen Blicken, in der tiefen schwarzen Nacht –
Die Ungläubigen haben gestaut, die Verrücken haben gestaunt, die wilden Tiere haben aus finsterem Herzen gelacht.

Manche Spiele sollten besser nicht gespielt werden –
Im Nachgang treffen sie alle ein, die Beschwerden.

Rituale finden in allen Bereichen statt, vieles ist wie ein geheimes Spiel, schwarz und dunkel ist die apokalyptische Schlacht –
Doch Gottes Werk ist größer und bald ist sein heiliges Werk im Guten vollbracht!

SaC / 20.4.16

 

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