Text – Stenor berichtet – diesmal von einer Begegnung mit jemanden, der ein Freund von mir wurde – von China nach Köln, von Zivilcourage und Freundschaft…

Stenor berichtet – diesmal von einer Begegnung mit jemanden, der ein Freund von mir wurde – von China nach Köln, von Zivilcourage und Freundschaft…

Mein guter Kumpel Detlef Alsbach ist auch Autor und eines seiner Werke ist der Roman ‘Verfolgte Herzen’ – https://www.youtube.com/watch?v=3PdA5TuXVw0 – Detlef ist ein wirklich mehr als nur interessanter Mensch. Ich hatte das große Glück ihn im letzten Jahr in der Flora in Köln zu treffen, um ihn zu porträtieren und dabei haben wir uns sehr gut und sehr lange unterhalten. Er hat wirklich viele interessante Dinge erlebt und ist, wie ich auch, jemand, der Geschichten erzählen kann, so gut erzählen kann, dass die Phantasie im Kopf die buntesten KopfKinoFilme zeigt, wenn er spricht. Neulich hatte sich ja auch 3 Sat diesem Thema angenommen (Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung – hier der Link zur Mediathek http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2673602/Ausgeschlachtet—Organe-auf-Bestellung#/beitrag/video/2673602/Ausgeschlachtet—Organe-auf-Bestellung) und diese Doku gezeigt.
Detlef hat diesen Sachverhalt auch, jedoch etwas früher, aufgegriffen und ein Buch darüber geschrieben. Für mich ist es einfach immer wieder eine große Bereicherung Menschen in meinem Umfeld zu haben, die kreativ sind, die Freidenker sind, die Dinge realisieren, die sonst keiner realisiert, die Dinge anpacken, die unbequem sind. Detlef hatte mir davon erzählt, wie er zum Buch recherchiert hat, was ihm zugestoßen ist und eins ist für mich absolut klar und sicher, er hat Zivilcourage und davon zwar ziemlich viel. Ich wüsste nicht, ob ich diesen Mut und dieses Durchhaltevermögen gehabt hätte, um das Buch zum Ende zu bringen, er hatte diesen Mut und dieses Durchhaltevermögen und das Buch ist fertig und bereit, um gelesen zu werden.
Was macht uns Menschen aus? Ich glaube ein Teil davon sind unsere Ideale, unsere Werte, unsere Überzeugungen und es ist immer die Frage, wie stehen wir zu unseren Idealen, unseren Werten, unseren Überzeugungen, wenn die eigene Komfortzone in Bedrängnis gerät, wie verhalten wir uns dann? Knicken wir ein oder sagen wir dann: Jetzt erst recht? Ich glaube es ist die Frage danach unter welchen unbequemen Bedingungen wir die Dinge leben und praktizieren, die wir uns in Zeiten mit maximaler Komfortzone als geistige und/oder verbale Plattitüden leisten. In Zeiten, wo man nichts zu befürchten hat, davon zu sprechen, dass man selbst angstfrei ist, ist sinnfrei und gleicht leere Worten ohne Inhalt. In China sagt man das sei so wie Krieg auf dem Papier spielen. Aber anders schaut es aus, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, wenn sich die Lage um einen herum ändert, wenn es angespannter wird, wenn die Luft immer explosiver wird, dann zeigt sich ein anderes Bild, dann ist die Frage, wie weit lebt man das, was man seine Überzeugung, seine Ideale nennt. Detlef hat sie gelebt, er hat dazu gestanden und das Buch verfasst und zu Ende gebracht, womit ihm meine Hochachtung sicher ist, denn das ist nicht der Normalfall.
Da ich ja innerhalb eines meiner Schreibprojekte – die Suche nach der Muse – das Thema mit der Inspiration etwas genauer unter die Lupe nehme, kann man das hier mal als kleine Randnotiz sehen, denn Detlef hat mich mit seiner Art, mit seiner Einstellung und mit seinem Wesen inspiriert. Seitdem ich ihn kenne schreibe ich viel mehr Texte und ich schreibe einfach, da es mir am Herzen liegt. Es ist eines meiner Ideale, eines meiner persönlichen Ziele, die Welt etwas besser zu machen und ich mache das mit Texten, Photos und mit Bildern (Malwerken); zumindest ist das mein Ansatz und mein Versuch. Detlef hat mich, ohne dass er das bis jetzt wusste, zum Schreiben animiert und ich schreibe und schreibe und schreibe.
Aweng Werbung habe ich ja jetzt auch für ihn und für sein Buch gemacht und ich bin absolut davon überzeugt, dass der Leser seines Buches mit jemanden hinter den verfassten Zeilen durch das Lesen des Buches in Kontakt tritt, der ein ganz besonderer Mensch ist, einer mit ner Menge an Zivilcourage und genau das schätze ich an Detlef und daher schreibe ich auch diese Zeilen.
So Detlef, übrigens, ich bin bald mal in Köln – wieder eine Portrait-Photo-Session – und ich melde mich dann mal vorher bei dir, denn Cafetrinken in dem alten Cafe, wo wir damals waren, wäre ja eigentlich wieder mehr als eine Pflicht…

Stenor aus Cranach schreibt…

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