Text – Stenor schreibt – die Rastlosigkeit in der Ruhe

Stenor schreibt – die Rastlosigkeit in der Ruhe

So Freunde, da wir ja unter uns sind ;-) erzähle ich euch jetzt etwas, das keine von euch von mir weiss. Ich rede ja im Normalfall nicht gerade wenig, ich bin halt ein kommunikativer Mensch und die, die mich kennen, wissen das ja wirklich aus lebhafter, eigener Erfahrung; Geschichten sind halt mein Ding geworden und die muss man auch erzählen können… Aber eine Geschichte, die eigentlich keine ist, habe ich niemanden erzählt und ja, das kann ich auch, ich kann Dinge für mich behalten, richtig, richtig gute Freunde von mir wissen, dass ich, wenn ich im Vertrauen etwas anvertraut bekomme, dann kann ich schweigen, stillhalten, wie ein Grab, denn Loyalität meinen Freunden gegenüber ist einer meiner Maßstäbe, die ich bei mir selbst ansetzte. Aber das, was ich euch jetzt schreibe, weiss niemand. Schaut euch das Foto an, das Foto zeigt ein Manuskript, das ich ausgedruckt habe und darin habe ich eine paar Dinge verarbeitet, die heute morgen nach dem Nachhausekommen ausformuliert, fertiggeschrieben und ausgedruckt wurden und jetzt habe ich diesen Druck den Flammen meines Holzofens übergeben. Es hätte der Stoff für einen Roman sein können, aber jetzt habe ich ihn nach dem Joggen im Ofen verbrannt, das File gelöscht und den Inhalt dem Nirvana übergeben, denn es ist abgeschlossen, es ist vollbracht, es ist Vergangenheit. Außerdem habe ich neue Geschichten und das Bloggen macht mir eh viel mehr spass, als stunden- und monatelang an einem Dokument herum zu schreiben ohne Rückmeldungen zu bekommen, denn eins ist sicher, ich bin in diesem Punkt einer, der gern in Mittelpunkt steht und ich brauche das einfach, die Aufmerksamkeit, ich brauch den Kontakt, das Feedback, auch wenns schlecht ist, aber ich brauch einfach die Interaktion. Ratet mal, wie viele Seiten das Skript hatte? Richtig, auf jeden Fall schon mal zwei und zwar die erste Seite und die letzte Seite – es waren schon einige und jetzt wärmt mich der Stoff im Ofen durch sein Dahinscheiden ins Nirvana.

Was ist jetzt die Message, die ich euch mitgeben möchte an diesem Sonntag? Fangt nicht an zu schreiben, ich war heute morgen um 5 Uhr effektiv zuhause, dann am Schreibtisch, dann wars gegen 8 Uhr, dann 3 Stunden schlafen, denn die liebe Oma hatte mich heute zum Mittagessen eingeladen und da will man ja nicht zu spät kommen. Nein, macht immer das, was euch erfüllt, jeder von euch hat etwas, das sein Ding ist, jedoch haben viele dieses Ding noch nicht gefunden. Ich sage euch aus eigener Erfahrung, gebt dem Leben, gebt dem Lauf des Lebens eine Chance, versucht nichts zu erzwingen, je lockerer ihr seid, umso schneller kommt dieses Etwas, dieses Ding zu euch. Das ist jetzt kein Esoterikgequatsche, das spreche ich aus eigener Erfahrung. Gebt dem Leben eine Chance, gebt den Menschen um euch herum eine Chance, hört ihnen häufiger mal zu (ich übe darin auch noch, gelingt mir auch manchmal), schätzt eure Freunde und seid offen für die Dinge, die auf euch zukommen. Das kann ich euch alles aus eigener Erfahrung berichten, nachlesen könnt ihr es jetzt leider nichtmehr, das Skript ist verfeuert. Ist aber auch wurscht, denn im groben und ganzen habe ich euch jetzt kurz die Quintessenz weitergegeben. Hättet ihr meinen Text lesen müssen/wollen/können, wärs aweng längen gewesen…

 

Stenor aus Cranach – liebt seine Heimat immer mehr…

Translate »