Lyrik – Nachtgedanken

Im Cafe zum ersten Mal getroffen –

Ich hab dich gesehen, ein Lächeln, es gab Mut zum Hoffen.

In meinem Revier, so fremd und dennoch vertraut –

Beim Blickkontakt schüchtern und verlegen, wieder weggeschaut.

Die Schicht ist dick, der Kern verborgen –

Gedanken schweifen umher, ein Wiedersehen, der Kopf hämmert vor Sorgen.

Vertrautheit ist ein Gefühl, es ist da oder eben nicht –

Wie tief deine Augen, wie weich dein Gesicht.

Stenor aus Cranach / 4’16

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