Lyrik – Nachts

Lyrik – Nachts

Nacht, Regentropfen fallen aufs Dach –
Windgeräusche, Architektur, es klingt so flach.
Nass der alte Asphalt, Leuchten spiegel sich –
überall dein Gesicht, eins dem andren glich.

Wie vertraut die Klänge des Windes –
freudig und ehrlich die Augen des Kindes.
Wohlig mild, wärme steigt empor –
sakral das Gefühl, im Gleichklang, wie ein harmonischer Chor.

Klänge und Geräusche an diesem vertrauten Ort –
wir müssen nicht sprechen, verstehen ohne ein Wort.
Draussen ists windig, naß und sehr kalt –
als Schreiber und Denker, man wird am Schreibtisch sehr alt.

SaC / 4’16

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