Lyrik – Violettes Herbstfeuer

Lyrik – Violettes Herbstfeuer

Zart und weich erscheint es, im Glimmer der Glut –
die Härte des Lebens erfordert viel Stärke und noch viel mehr Mut.

Über lange Zeiten hinweg, verirrt, dennoch gefunden –
in der milden Herbstnacht dreht man alleine, und einsam die befreienden Runden.

So anmutig, so weich und so zart, wie von einer anderen Welt es erscheint –
alles ist ohne Bedeutung, im Geiste vereint.

Wir erscheinen, wie diffuse Lichtlein in Kreislauf der Dinge –
das Symbol für die Verbundenheit, sind die goldenen Ringe.

Verbundenheit ist viel mehr als nur ein Gefühl, das erglimmt –
was ist passiert, was ist vorherbestimmt?

Wer steuert den Kurs auf des Schicksals unbekannten Pfaden?
Es ist wie das Schreiten im Kreis, unter des Himmels goldenen Arkaden.

Des Lebens Rätsel im Glimmer der violetten Glut –
entfacht den Lebensfunken und befeuert den unbändigen Mut.

Stenor und eine gedankliche Skizze

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