Erklärung – Lyrik – Realität oder Illusion, wen kümmert’s schon

Bevor ich die nächsten lyrischen Zeilen zum Besten gebe, bedarf es doch einer kleinen Erläuterung, denn die Zeilen benötigen eine Erklärung, damit der Interpretationsspielraum für uns alle groß genug bleibt.
Also, ich schreibe ja im Moment an einem größeren Text – das R.-Wort will ich da in diesem Kontext noch nicht ausschreiben, da sonst meine Messlatte etwas zu hoch gesetzt wird und die Erwartungen damit eihergehend auch auf ein Maß angehoben werden, das ich ggf. nicht erfüllen kann, somit nennen wir es einfach mal einen Text und es bleibt alles offen und wir schaun mal, wie es sich entwickelt. Beim Schreiben, bei meinem Schreiben ist es jetzt so, dass ich mich in die unterschiedlichen Rollen hineinversetzen muss und da es sich ja um die Liebe handelt, muss ich adaptieren, interpretieren, phantasieren und vieles mehr, aber was ich üben muss, das ist das Schreiben aus der Sichtweise von jemand anderem und zwar aus der Perspektive des Charakters, auf dem gerade schriftstellerisch der Fokus gerichtet ist und was soll ich sagen – es macht richtig viel Spass. So, der Rahmen ist abgesteckt, jetzt die Lyrik:
 
Lyrik – Realität oder Illusion, wen kümmert’s schon
 
Ich liebe eine Frau, wie die Mutter ihr Kind –
beschützen will man diese zarten Wesen, so sanft und so weich, wie sie sind.
 
Ihre Augen funkeln, wenn ich sie erblicke, in der tiefsten Nacht –
Gedanken drehen sich im Kreis, wieder hat sie mich um den Schlaf gebracht.
 
Jedes Detail an ihr, so zart und so vollkommen –
hanseatischen Abstand zu halten ist angebracht, wie ein schwarzes Loch, ist man zu nah, kann man ihr nicht mehr entkommen.
 
SaC
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