Lyrik – Zwischen den Zeiten 16.5.16

Lyrik – Zwischen den Zeiten 16.5.16

Wärme steigt auf, der Schweiß rinnt von der Stirn –
Atemlos in der Nacht die Schwere, er zermartert sein Gehirn.
Schon gefunden?
Dreht er immer noch einsam, doch nicht alleine, seine Runden.
Irgendwie sind viele auf der Suche –
Kostbar die Zeit, selten die Besuche.
Der Sonnenstrahl erwärmt am Morgen –
Vertreibt die Kühle der Nacht und derer aller Sorgen.
Bei Zeiten gilt es aufzustehen –
Will man die Unschuld des angebrochenen Tages ersehn.
Zeiten haben sich verschoben –
Ein grosses Theaterstück, wir sind immer noch beim Proben.
Derer Zeilen innerster rhythmischer Klang –
Es ist wie ein Engelschor, milder und weicher Gesang.
Wo ist die Realität, wo ist das unausgesprochene Wort?
Der Kosmos ist gross, jeder stammt von einem anderen Ort!
Die alten Zeilen sie beginnen zum Leben zu erwachen –
Die Törichten fangen dabei an lauthals zu lachen.
Die mit guter Basis und mit guter Moral –
Für die wird der Übergang ganz sicher nicht zur Qual.

Stenor aus Cranach / 16.5.16

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