Eine kleine Bildergeschichte

1/4 Bildergeschichte: Machen wir mal etwas Neues. Eine kleine Bildergeschichte, eine Erzählung. Lehnt euch zurück und hört einfach (lesend) zu. Nachdem ich immer mehr in meiner Heimat und bei meinen Menschen aus der Heimat immer mehr ‘lande’, im Heimatlande, ziehen auch viele alte Erinnerungen mit einhergehend ein. Die kraftvolle Abendstimmung von heute, wahrgenommen durch das Licht- und Farbspiel der untergehenden Sonne mit ihrem Tanzpartner, der Wolkenformation, kamen Erinnerungen, fast schon romantische Gedanken in den Sinn. Bei Anblicken wie diesen, wer denkt da nicht an die Menschen, die man gern hat, die einem wichtig sind?

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2/4 Bildergeschichte: Diese Schlagschattenansicht, obwohl nur als ein Schnappschuss und aus den Augenwinkeln registriert und photographiert, erinnert mich er – dieses Motiv – an New York. In NY hatte ich nämlich mal einen wunderschönen Sonnenuntergang mit allen möglichen Rot- und Gelbtönen photographieren können und beim damaligen US Besuch waren sehr viele Menschen mit dabei, die mir wichtig waren und noch sind. Stationen, Lebensabschnitte, alles sind Schlaglichtmomentaufnahmen, die an unserm Leben vorüberziehen und unser Lebensumfeld gleicht dem Transportmittel, mit dem wir uns fortbewegen. Manchmal ist der Wagen voll, die Interaktion/Kommunikation lang, laut und ohne große Pausen. Manchmal jedoch befinden wir uns auch alleine im Wagen, nur mit unseren sehnsüchtigen, romantischen Gedanken als Kommunikationspartner, der nur lauscht und wir sind bei uns selbst. 

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3/4 Bildergeschichte: Augenblicke, die für einen kurzen Moment heller werden, mit Leuchtreklame die momentane Lebensszene ausleuchten, bunter machen, ja fast schon eine unbeschwerte Heiterkeit reanimieren. Diese Momente, die beglücken uns und lassen die Hoffnung mit neuer Kraft gestärkt für die alleinigen Momente gerüstet und gewappnet sein. Wer kennt sie nicht? Die Menschen, die wie eine Leuchtreklame sich und ihr Umfeld erleuchten. Wer kennt sie nicht? Die Leuchtreklamen auf zwei Beinen, mit denen Stunden und Tage zu Augenblicken werden. Wer kennt sie nicht?

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4/4 Bildergeschichte: Schottland, im Oberfrankenland. Bodennebel machte sich breit, wahrscheinlich nur, da der Nebelgott merkte, dass Stenor’s romantische, melancholische Stimmung noch mit einer erhabenen Anmut, wie ein Sahnehäubchen auf dem von uns allen geliebten Eisbecher, den uns unsere Omas in den Kindertagen zu besonderen Ereignissen spendierten, drapiert werden sollte. Und so erblickte ich ihn, den schottischen Schleier eines Gewandes, dessen Dasein sich meiner Wahrnehmung entzog, dennoch präsent sein musste, denn die Erhabenheit eines göttlichen Gewandtes war allgegenwärtig. Schottland, oh du raues Land meiner Ahnen, du keltisches Stückchen Erde, mit so vielen Erinnerungen bestückt, wie deine rauen Felsklippen mit Kieselsteinen versehen sind.

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SaC / 2016

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