Lyrik – Die Konfusion in der Illusion

Lyrik – Die Konfusion in der Illusion

Die Konfusion in der Illusion –
jedes Teilchen hat seinen eigenen Ton.
Frauen, unser Ying in den heutigen Tagen –
stark mit Yang geprägt, das alte Yang fängt an zu klagen.
Konfus die Teilchen –
ein bißchen nur verharren im Nebel, ein klitzekleines Weilchen.
Müßiggang, ein klein bißchen verschnaufen –
viele zu viele Fehler sind unterlaufen.
Gehetzt, alles nur oberflächlich betrachtet –
es ist kein Wunder, der Urgeist ist umnachtet.
Versprochen –
wird das eigene Wort gebrochen?
Tugendland verstehen –
Jammern hilft nicht, man muss es ersehen.
Wie wenden und wie betrachten?
wie es die Alten früher nur machten?
Keiner Vorbilder, jeder geht seiner eigenen Wege –
das eigene Umfeld, es braucht Beachtung und Pflege.
Wo sind die hohen Herren –
wo sind die, die die Wege versperren?
In der Tat, es bleibt, wie es ist –
zu durchschauen ist sie, die alte Macht, die List.
Lyrik ist ein schönes Mittel –
verkleidet wird der Inhalt, er trägt einen alten Kittel.
Ich suche die Kleider aus und verpacke die Worte –
erkennen wird jeder, doch es gibt eine besondere Sorte.
Die verstehen vielleicht etwas mehr –
die Frage ist, wo kommt er her?
Er kommt aus dem tiefen Osten –
die Welt wird ihn erkennen, der Glaube fängt an zu rosten.
Glaube in der heutigen Zeit –
keiner ist für die Vorsehung wirklich bereit.
Doch nach Bereitschaft wird nicht gefragt –
viele Worte wurden gesprochen, vieles wurde gesagt.
Zeit haben wir noch, wir, ihr, alle hier –
die Klarheit kommt, es weicht die boshafte alte Gier.
Der Sommer und 1.000.000 Lotusblüten sind bereit –
erkenne die Wahrheit, sei nicht dumm, seid diesmal gescheit!

Stenor aus Cranach / ‘7’16

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