Lyrik, eine Notiz

Lyrik, eine Notiz

Ich habe vieles gesehen auf dieser Welt –
Mensche, Tiere, manche Augenblicke waren erhellt.

Man fragte sich, warum so viel Blödsinn geschieht!
Warum nichts getan wird, man die besten Worte riet.

Brot und Spiele –
immer wieder, viel zu viele.

Wo sind nur die moralischen Werte, wo sind die Tugenden hin?
Vermischung, Vernebelung, keiner sieht den wahren Sinn!

Geprägt, Anschauungen, was ist falsch und was ist richtig?
Keiner sieht mehr klar, was ist nur wirklich wichtig?

Die Wahrheit wird gedreht und gewendet –
Milliarden für Kriegsgerät verschwendet.

Kinder kriegen keinen Platz im Garten –
Eltern müssen sehr lange darauf warten.

Arbeiten bis zum Tod –
viele ältere Menschen, sie erleiden sehr viel Not.

Menschlichkeit und etwas Nähe –
Geborgenheit in der Familie, wenn ich das nur sähe!

Kalt ist’s geworden –
und das liegt nicht nur daran, dass wir leben im hohen Norden.

Gut und Böse, immer wieder –
werden sie angestimmt, Feindbilder, diese Propaganda-Lieder.

Wo ist die Liebe denn nur hin?
Gibt das alles noch überhaupt einen Sinn?

Frauen werden wir Vieh behandelt –
es wird unschicklich angebandelt.

Meinungen werden verdreht –
die Schreie von Köln, hört doch, wie sie fleht!

Es tut mir im Herzen sehr weh –
wenn ich all das Elend und das Leiden von den Menschen seh.

Es polarisiert, es wird geteilt –
Haß wird geschürt, zu lange an den Gräbern verweilt.

Lyrik ist mein Mittel und meine Wahl –
ich bin mittendrin, Sensibilität ist eine Qual.

Der Herrgott hat mir die Kraft gegeben –
um in diesen Umfeld atmen zu können, um zu überleben.

Ich würde gerne alle in meine Arme schließen –
kein Schuß sollte mehr fallen, nur noch Freudentränen vergießen.

Kein Kind sollte Elend und Leid erleben –
wir sollten nach höheren moralischen Werte streben.

Frauen sollten wir ehren und schätzen –
weder seelisch noch körperlich verletzen.

Frauen, unsre Mütter, welch edle Geschöpfe –
tugendhaft, ihre langen Zöpfe.

Mutterliebe sollte jedes Kind auf dieser Welt erhalten –
damit kann man positiv verändern, positiv gestalten.

Im mag keinen Krieg mehr, ich mag keine Gewalt –
ich liebe die Wärme, im Moment ist’s aber sehr kalt.

Ich bin mir sicher, ich weiß es ganz genau –
positiv, ich in die Zukunft schau.

Die Zukunft wird gut, die Moral wird wieder steigen –
dann muss ich nicht mehr schreiben, dann kann ich endlich schweigen.

Stenor aus Cranach

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