Lyrik – Monsun – Nizza, wieder Tote, tragisch, ein Bote? (meine Art der Anteilnahme)

Lyrik – Monsun – Nizza, wieder Tote, tragisch, ein Bote?

Teilnahmslosigkeit, Lethargie –
geht um, wie noch nie.
Geblendet, vernebelt, stumm –
ein schreckliches Gespenst geht um.
Diesmal nicht die rote Seuche –
übersättigt, voll die Bäuche.
Die Realität, sie existiert nicht mehr –
ein Blick auf’s Smartphone, der Alltag ist viel zu schwer.
Pokémons werden gefangen –
warum nur um das eigene Schicksal bangen?
Alles ist so schön, in er künstlichen Welt –
es gleicht einer Flucht, da niemand sich gern der Wahrheit stellt.
Immer mehr Gesetze werden erlassen –
beide Welten sich immer mehr hassen.
In Nizza, wieder Tote –
ein grauslicher Bote.
Gewalt, Menschen, wieder viele Opfer –
Staub fällt hernieder, die südlichen Teppichklopfer.
Religion hat mit Gewalt nichts zu tun –
nach Starkregen folgt jetzt ein Megamon­sun?
Das Fokussieren fällt so schwer –
Waffen werden verkauft, jeder Mann ein Gewehr.
Doch wohin soll das alles führen?
Kann keiner mehr die Wahrheit spüren?
Gewallt ist die schlechteste Wahl –
sie fällt zurück, unendlich groß wird des Verursachers Qual!

SaC / 15.7.16

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