Lyrik – Sachsen, Coburg und Gotha

Lyrik – Sachsen, Coburg und Gotha

Ich sehe in jedem Baum dein Gesicht –
es leuchtet so zart, Schicht um Schicht.
Hunderttausend und Millionen von Jahren –
unzählig waren sie, Victoria, die unsrigen Gefahren.
Ich weiss woher du kommst, doch du weisst es noch nicht –
man darf es nicht direkt sagen, daher dieses Gedicht.
Denk mal nach, über dich –
und über mich.
Schau in den Spiegel –
siehst du mein königliches Siegel?
Natürlich, du kennst mich nicht –
schau mir doch mal tief ins Gesicht.
Europa wurde schon lange geschaffen –
wir wurden immer gedrängt zu den Waffen.
Wer zieht die Strippen, wer steuerte unser Haus?
Sachsen, Coburg und Gotha, wir waren stets der Sache voraus.
Verrat, Heimtücke –
die Gutherzigkeit wurde ausgenutzt, eingerissen, die Brücke.
Doch die Verbindung, sie ist von einer ewiger Natur –
aufrecht, adelig, die selige Spur.
Loyalität und in Treue fest –
Standhaftigkeit ist gefragt, alles nur ein Test!

SaC / 1.8.16

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