Lyrik – Ein Mittel gegen Übel

Facebook und die Welt der Politik,
gefallen muss man, üben darf man sich nicht, eine Kritik.
Sofort werden die Schwerter gezogen,
doch keiner denkt nach, vielleicht wird auch bei der Gegenseite gelogen?
Rot, schwarz, grün oder blau,
politisch wird geboxt, gekämpft, es geht zu, sehr rau.
Doch die Mutti wird’s schon richten,
die Schwarzen werden alles schlichten.
Ja wie schön und wie gut sie doch sind,
so liebevoll, wie eine Mutter zum Kind.
Die Roten sind natürlich immer des Arbeiters Freund,
nur warum sind alle Sozialisten so sonnengebräunt?
Der rote Schimmer im konservative Gewand,
ja, so geht es aufwärts in diesem Land.
Die einen sind gut, die anderen schlecht,
ei, wie fein, so einfach ist die Welt, so ist’s mir recht.
Wir brauchen Programme, wir brauchen noch mehr Gesetze,
dann hört sie auf, die gesamte hämische Hetze.
Doch wie will man nur mit Macht ein Land verwalten?
Wie will man unseren Kindeskinder ihre Zukunft gestalten?
Nein, halt, richtig, die Politik kann nichts verändern,
egal wo, egal in welchen Ländern.
Ändern kann sich nur der Mensch in seinem eigenen Herzen,
dann wird es wieder besser, dann gibt es wieder weniger Schmerzen.
Menschen gehen auf einander zu und geben sich wieder die Hand,
egal wo auf dieser Erde, egal in welchem Land.
Wo Güte, Sitte und Moral einziehen,
dort wird alles Böse, alles Üble davor fliehen.
Denn was das Übel, das Böse auf dieser Welt am meisten scheut,
das sind die einfachen, das sind die gutherzigen Leut’.

SaC

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