Lyrik – Waldrauschen

Das Rauschen im Walde,
ein Sturm zieht auf,
geparkt die Gedanken, Menschlichkeit auf Halde.

Die Sträucher straucheln im Wind.
Gewitterwolken, eine gefährliche Stimmung,
die Eltern suchen verzweifelt nach ihrem Kind.

Regen setzt ein uns lässt Sturzbäche entsteh’n.
Der fruchtbare Boden verwüstet,
das Wimmern der Tier schallt durch den Wald, welch bitt’res Fleh’n.

Die Katastrophe nimmt ihren vernichtenden Lauf,
gewusst hat es jeder,
keiner hielt inne und hielt das Drama auf.

Das Dorf erreichen die himmlischen Fluten,
aussortiert wird jetzt,
getrennt werden jetzt die Schlechten von den Guten.

Viele sich versteckten unter Hut und Mantel,
das wahre Antlitz kam zum Vorschein,
die Welt ist jetzt im Wandel.

Beseitig nun der Hass und die Gier,
verschwunden all das Schlechte,
ausgemerzt das höllische Getier.

Menschen sind nun wieder frei im Wald und in der Natur,
alles wurde abgewaschen,
von all dem Vergangenen verliert sich nun jede Spur.

SaC

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Translate »