Aufbruch – ein Vogel

Wie schwer die Last der Historie wiegt.
Kaum zu fassen, unbegreifbar, wie ein Vogel fliegt.
So frei und ungezwungen in den Lüften,
fernab des Trubels, kein Gramm mehr auf den Hüften.
Die Sinne im Hier und Jetzt, kein Gedanke über Unendlichkeit.
Alles Kommerzielle nichtig, es herrscht eine pure Heiterkeit.
Schwebend leicht, vom Wind getragen,
so stellen sich nur die wirklich wichtigen Fragen.
Aller Ballast, alles Irdische gibt es einfach nicht,
die Luft so klar, eisig weht der Ostwind ins Gesicht.
Auf nach Süden, in wärmere Regionen,
das Gefieder erwärmt, es wird uns der Himmel belohnen.

Stefan Schwarz

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