Hundert Jahre, Gedanken

Hundert Jahre schnell vergangen.
Gedanklich in zu vielen *mus verfangen.
Eine Mitte gab es lang’ nicht mehr,
Luft zum Atmen, rote Seuche jetzt sind die Lungen schwer.
Glaube an Familie aufgehoben.
Einsamkeit in allen Herzen, Weltsicht ist total verschoben.
Freudig Kinderaugen schau’n auf den Strand.
Närrisches Gelächter, alte Systeme verflossen ist der Sand.
Freudig des Nachbars rote Kirschen essen,
Zahltag folgt, Altes ist schon lang’ wieder vergessen.
Hundert Jahre sind nun endlich zu Ende,
danach reichen sich die alten Freunde ihre Hände.

Stefan Schwarz