Eine Zeit des gesellschaftlichen Korrektivs?

Angeregt durch dieses Video: youtube.com/watch?v=aK9nagE5oic ist der folgende kleine Text entstanden.

Interessant, wie die Medien immer noch ihren alten Kurs fahren. Ich würde mir wünschen, dass Medien ihrer Aufgabe nachkommen und Informationen kommunizieren und keine unterschwelligen Meinungen transportieren. Was ich wirklich vermisse, das ist ein respektvoller Umgang miteinander/untereinander – in diesem Fall Medien gegenüber Politiker. Der Ausspruch “Babystrauss aus Nürnberg” mag vielleicht eine humoristische Komponente tragen, disqualifiziert aber das Medium Spiegel für mich als eine seriöse Informationsquelle. Sicherlich fragen sich die Damen und Herren beim Spiegel, warum das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” ca. 5,2 Prozent Umsatzrückgang im Jahr 2017 verzeichnete – ich glaube die Gesellschaft mag nicht mehr medial bevormundet werden, sie will Informationen und keine Meinungen hören/lesen, um sich selbst ein Bild zu machen. Ich glaube, wir erleben derzeit eine Zeit des gesellschaftlichen Korrektivs, was in der Natur ein ganz natürlicher Vorgang ist, bekommt jetzt auch die Medienwelt zu spüren. Ich glaube wir sind von sehr viel mehr “Fake-News” umgeben als wie ahnen können. (Ich glaube, daß es sicher noch ein paar Spiegel-Leser hier unter euch gibt, es geht auch nicht darum Lager zu bilden und gegeneinander anzutreten; der Spiegel – hier in diesem Fall – ist nur ein Stellvertreter; die Namen ändern sich, die Essenz ist oft gleich). Wenn der Kurs nicht geändert wird, so glaube ich, dass Medien, wie der Spiegel, noch sehr viel mehr an Umsatzeinbußen verzeichnen werden. Vielleicht ist der Trend wirklich in Richtung Wahrheit, ich würde es mir wünschen. Wäre doch mal sicher ein interessanter Versuch: objektiv Berichten, den guten Ton und Respekt wahren und dann schauen, wie die Gesellschaft den neuen Kurs akzeptiert.