Kategorie: Atelierschreiber

Lyrik – ZeitZeichen Midterm

Rote Welle, Farben sind anders verteilt. Rückwärts oder auf der Stelle, Zu lange im Sumpf verweilt. Zeichen, wohin man schaut. Blind gewesen – übersehen. Den falschen Götzen vertraut. Schmerzvoll klingt das Flehen. Grüne Medienmaschinerie. Mitte nicht vorhanden, Zugeschlagen, auf die Knie. Wahrheit nur noch über Banden. Zeichen stehen auf Paris gerichtet. Am 11. wieder mal die Kunst erblickt. Hat man… Read more →

M. O. – Platz

M. O. – Platz Lyrik in der Oberen Stadt geschrieben. Von Gerüchen, Geräuschen und Gedanken getrieben. Du alter mahnender Pfahl, mit Händen getragen, auf sich genommen, die Qual. Nägel in des Kanoniers Luntenschacht getrieben, die Hochachtung der Stadt und ein Denkmal sind geblieben. Stenor aus Cranach Read more →

Weltgeschick

Weltgeschick Warum gleich die Welt, erstmal die Heimat, wo sie auch immer ist. Es blüht, es wächst, Menschlichkeit ist vorhanden, noch immer die Frist. Formlos, geschichtet, Kaiser und Könige mit Großmut die Form. Geteilt, die Geister, die sie rief, was ist nur die mittlere Norm? Dokumente, Meinungen, welch trauriges Spiel. Es schwindet die Hoffnung, Kupfer, sie will verschwinden ins Exil.… Read more →

“Ja braucht man denn so viele Bücher?” Tagesnotiz am Freitag, den 13.1.

“Ja braucht man denn so viele Bücher?” Tagesnotiz am Freitag, den 13.1.   Ja die Frage nach der Sinnhaftigkeit vom gedruckten Schriftwerk mag in der heutigen modernen Zeit doch ihr Berichtigung haben; zumal, wenn man gerade umzieht und Unmengen an Büchern, schön in Kartons verpackt, schleppt, um sie bei A) hinab und bei B) wieder hinauf zu transportieren und je… Read more →

Orientierungslose Formlosigkeit

Form follows function oder wie man auf Deutsch sagen würde: Die Form folgt der Funktion. Also, dann würde ich sagen, dass es den Überfluss, das Unnütze nicht gibt bei diesem Postulat, denn alles ist reduziert auf Funktionalität, alles hat einen funktionalen Sinn ohne verschwenderische Aspekte und die Form, die auch häufig unter ästhetischen Gesichtspunkten gesehen werden könnte, sie wird herunter… Read more →

Weihnachten ist gefühlt weiter weg als es kalendarisch tatsächlich ist

Es ist wieder einer dieser Abende, einer dieser Abende, der von einer ganz besonderen und auch seltenen inneren Stimmung begleitet wird. Ich sitze in meinem Atelier und habe den alten Atelierofen mit Holz befeuert, so dass der alte Kamerad mir gerade in diesem Augenblick eine wohlige, eine fast schon familiäre, Wärme spendet. Eine Wärme, die, wie ich glaube, nur ein… Read more →

Lyrik – Schlaflos

Lyrik – Schlaflos   Schlaflos vorm Holzofen, es treibt mich um – Sehe und lese viel, Dichter und Denker ganz stumm. Viel zu sagen, dennoch die richtigen Worte finden – Es wäre die Pflicht, Gedanken gefasst, wie einfach sie verschwinden. Es gleicht einem Spiel, es gleicht einem Stück – Vom hohen Ross abgestiegen, so langsam man sieht es wieder, das… Read more →

Lyrik – Zu Fall

Lyrik – Zu Fall Diese ganz besonderen Wesen – in tausend Jahren immer in Verbindung gewesen. Unterschiedlicher Rollen wurden besetzt – mal waren es Wohltaten, mal wurde man verletzt. Die Dinge richtig einzuordnen – bedeutet so viel wie einen Kompass einzunorden. Es ist wie ein Wurzelwerk – mal wie eine Tal, mal wie ein Berg. Vertrautheit und innere Nähe sind… Read more →

Stenor schreibt – ein paar kurze Sonntagsgedanken

Stenor schreibt – ein paar kurze Sonntagsgedanken Seitdem ich mich nun etwas mehr, künstlerischer, theoretischer, ja vielleicht sogar philosophischer, mit der Liebe auseinandersetze, stelle ich fest, dass sich damit einhergehend auch meine Einstellung ändert, sie sanfter wird, was nicht mal so unangenehm ist, denn es ist auch gleichzeitig ruhiger in mir geworden. Ein Thema, das ich noch bis vor ein… Read more →

Lyik – die Urkraft

Lyik – die Urkraft Es gibt eine Kraft in dieser Welt – sie die dunkelsten Ecken des Universums erhellt. Sie ist genau das Gegenteil von Krieg und Hass – die Dämonen nutzen sie, im Gegensatz zu den Buddhas. Ich spreche leise, und denke ganz Laut – ich hab in viele Herzen tief geschaut. An den Augen habe ich es immer… Read more →

Lyrik – Dumm

Da ich gerade mal einen Post überflogen habe, der das Thema “ein dummer Mensch” aufgriff, ein paar lyrische und vielleicht auch nicht so ganz ernst gemeinte Gedanken von mir zu diesem Punk. Lyrik – Dumm Wer ist wirklich dumm? Schwierig, die Klugen erkennt man, sie sind häufig relativ stumm! Wie handelt denn ein Dummer? Heine sagte schon, ‘sie machen über… Read more →

Lyrik – Zwischen den Zeiten 16.5.16

Lyrik – Zwischen den Zeiten 16.5.16 Wärme steigt auf, der Schweiß rinnt von der Stirn – Atemlos in der Nacht die Schwere, er zermartert sein Gehirn. Schon gefunden? Dreht er immer noch einsam, doch nicht alleine, seine Runden. Irgendwie sind viele auf der Suche – Kostbar die Zeit, selten die Besuche. Der Sonnenstrahl erwärmt am Morgen – Vertreibt die Kühle… Read more →

Lyrik – inspiriert durch die Festung Rosenberg und der Erinnerung an vergangener Tage

Lyrik – inspiriert durch die Festung Rosenberg und der Erinnerung an vergangener Tage Ein Rinnsal vor mir, lebensmüde, wie er fleht – Zerbrochen die Krüge – Des Kindes Augen traurig, blicket, ihr seht? Die Wahrheit, sie durchbricht, beständig die Lüge! Derer Rosen zarter Duft – Unbekümmert blicken tiefbraunen Augen, die Leichtigkeit, sie beschwingt – Der Frühling in seiner vollen Pracht… Read more →

Lyrik – Schreibtischgedanken

Lyrik – Schreibtischgedanken   Mandelförmig, die Augen, bei Nacht – Gedanken schweifen umher, Tiefe ergreift das Herz, wieder um den Schlaf gebracht.   Das Surren der Cafemaschine durchbricht diese nächtliche Stille – Genussduft umschwirrt die Nase, so des Gedankes freier Wille.   Das Innere es umklammert, es umfließt und inspiriert – Der Anblick ist unvergessen, selbst mit offenen Augen, alles… Read more →

Atelierschreiber – Das Einzige was abhält ist die ‘Fensterglotzerei’

Das Einzige was abhält ist die ‘Fensterglotzerei’ So langsam gewöhne ich mich an das nächtliche Schreiben und eine Duftkerze mit Vanilleduft inspiriert, komischerweise, komisch, da ich das Vanillearoma im Essen überhaupt nicht mehr mag, meinen Geist. Kaffee kann ich jetzt auch zu wirklich jeder Tages- und Nachzeit trinken ohne irgendwelche Einschlafprobleme dabei davonzutragen und der über 50jährige Küchentisch wächst mir… Read more →

Sommerhut

Mit Sommerhut und Günter Grass im Atelier sitzend und über das schriftstellerische Thema nachdenkend, feststellend, dass das Leben mehr ist als wir oft zu glauben denken. Verbindungen und Verknüpfungen, undendlich viele, undendlich lang; viele mit sehr viel Tiefgang. Freudig auf die sommerlichen Tage wartend, wenn Schweißperlen den Saum des Strohhutes tränken und eine nach der anderen gemächlich ihren Weg der… Read more →