Schlagwort: Gedicht

Lyrik – ZeitZeichen

Die Augen auf Bamberg gerichtet. Spiegel in der Welt, jeder berichtet. Kommentare online unter den Artikeln gelesen. Frieden in den Wäldern, an der Oberfläche beginnt das Verwesen. Zeichen der Zeit. Dichter beobachten, der Stift liegt bereit. Jeder Tag ist ein möglicher Tag davor. Hintergrundrauschen – ein ferner Chor? Menschlichkeit und Vernunft. Wo nur zu finden, in welcher Zunft? Zukunft ist… Read more →

Lyrik – Unbewegt

Am Tejo gelegen. Ein Vertrag entstand. Pakt mit dem Tode. In Unschuld gewaschen die Hand. Beschäftigt, gehetzt und getrieben. Schweiß rinnt von der Stirn. Am Ende ist nichts geblieben. Verrostet die Dicher und Denker. Eisern die Schuhe, apathische Henker. Die letzte Zeile, meditiere und verweile. SaC ‘10.12.18 Read more →

Lyrik – Einsamkeit, keiner jemals versteht

Oh Königreich, wohin bist du entschwunden. Einsam in des Raumes Nebel, fernab gedreht die Runden. Der Körper ruhig im Lotussitz, die Sehnen und die Knochen stark geschunden. Geklopft an fremde Türen, Verachtung schwer überwunden. Das Herz hat stark gelitten, die dicke Vene abgebunden. Keiner kann es außerhalb verstehen, was die Seele hat empfunden. Dennoch durch die Dunkelheit, das große Rad… Read more →

Lyrik – Hohe Berge

Du Land der hohen Berge. Sehnsucht erfüllt das Herz. Vor langer Zeit ist es gewesen. Damals mit sehr viel Schmerz. Fa im Westen gefunden. Immer beschützt durch deine Güte. Man drehte viele Sonderrunden. Erinnerung, wie deine Barmherzigkeit versprühte. Leben für Leben ohne Wissen. Im Tal des Nebels, Falsches wird getan. Die Höhe wächst mit ihren Erkennt­nis­sen. Schritt für Schritt wird… Read more →

Lyrik – Klarheit

Sumpf, unbelehrbar – wer versteht? Welt durcheinander, vom hohen Ross gesprochen. Die Mutter um ihr Kind im Grabe fleht. Recht wird umgesetzt, aber Leben gebrochen. Verantwortung, überall und nirgendwo. Schleichend auf den Abgrund zugeschritten. Verhalten sehr unmenschlich, grob und roh. Bilder Wahrheit transportieren – unendlich gelitten. Freundlichkeit und Güte. Selten anzutreffen. Der liebe Gott behüte. Wilde Hunde in der Gasse… Read more →

Lyrik – Memorandum a. M.

Arroganz ist ein gefährliches Spiel. Berauscht von der Macht. Nichts als Häme und lauthals gelacht. Wasser schwindet unter dem Kiel. Der Wasserspiegel steigt. Die Mehrheit schaut zu. Sie findet jetzt nimmer mehr Ruh’. Alles herum schweigt. Das fahle Pferd erscheint. Jetzt ist alles eindeutig und klar. Sie sieht wie sie wirklich war. Keine Träne wird verweint. SaC ’99 – 19+1′ Read more →

Lyrik – Gelber Western

Orchestrierte gelbe Westen. Medien sehr neutral berichten, natürlich, sie sind stets die “Besten”. Völker, Länder, Menschen mit Verstand. Selten sind sie geworden, Tugenden im “fernen” Land. Wer gib ihn an, den großen Ton? Wer hat das Sagen, nach einer Revolution? Die Dinge laufen anders, als gedacht. Schöpfend aus des Himmels Reihen, am Ende wird ja stets gelacht. Das rote Schild… Read more →

Lyrik – Einst, Rudolstadt

Oh wehe, wenn sich in den Höhen die alte Seele mit dem Geiste nun verbunden. So blicket sie herab auf Erden und der Körper ward geschunden. Friedlich frei und völlig offen, ist des Geistes Frohnatur. Geblieben ist der Wille fest im Leben, treu die alte schmale Spur. Es blühet auf was einst gesät, so wie der Wille fest im Stande.… Read more →

Lyrik – ZeitZeichen Midterm

Rote Welle, Farben sind anders verteilt. Rückwärts oder auf der Stelle, Zu lange im Sumpf verweilt. Zeichen, wohin man schaut. Blind gewesen – übersehen. Den falschen Götzen vertraut. Schmerzvoll klingt das Flehen. Grüne Medienmaschinerie. Mitte nicht vorhanden, Zugeschlagen, auf die Knie. Wahrheit nur noch über Banden. Zeichen stehen auf Paris gerichtet. Am 11. wieder mal die Kunst erblickt. Hat man… Read more →

Lyrik – Oktober – Revolution

Rot war die Welt, eingetaucht im Schmutz des Verfalls. Schmutzige Kleidung wurde getragen. Hinterlistig und verstohlen die Fragen. Schlinge zog sich enger um den Hals. Schriften verschlossen, zigtausende an der Zahl. Medienecho verstummt, ungehört im Wald. Betrunken der Sprecher, hört mal wie er lallt. Leben im Ungewissen, schlechte Taten werden zur Qual. Die Blätter fallen, der Blick wird frei. Auf… Read more →

Aus Trennung wird Gewalt

Menschen – wir sind (immer) mehr. Doch klar zu sehen, das ist so schwer. Alte Lieder – in links und rechts geteilt. Nachrichten mundgerecht, fein durchgestylt. Wir sind mehr! Menschen getrennt, mir wir das Herz so schwer. Egal ob links oder rechts – extrem ist das Problem. Vernunft, Verstand, Verhalten, denken ist oft unbequem. Flimmerkasten, Medienblatt, wo ist die objektive… Read more →

Lyrik – Medienwelt

Medienwelt, Meinungsmache. Macht und Geld. Menschen hetzen? Menschen, sie verletzen. Recht und Wahrheit, verdreht, nirgendwo Klarheit. Geist und Verstand, schwer, dringend notwendig – in jedem Land. Lieber schau’n anstatt zu lesen, Windmühlen, so kann der Verstand nicht genesen. Wo ist Wahrheit? Finden! In der Stille liegt die Klarheit. St.Sch. / 3’9’18 Read more →

Es endet immer gut

Überall Resignation. Der Schnee fällt hernieder. Ruhig ist der Ton. Und leise sind alle Lieder. Freundschaften zerbrechen. Wertlos, keine Moral. Es wird sich eines Tages rächen. Das Miteinander wird zur Qual. Zeiten, die einst gut gewesen. Verdunstet in der Glut der Sonne. Die Wahrheit beständig verlesen. Böses ohne Wonne. Stefan Schwarz / 4’12’17 Read more →