Schlagwort: Lyrik

Zeit vor dem Frühling

So wie der wilde Wein durchtränkt vom frischen Morgentau, So wird der Geist durch allmorgendliches Üben wieder stark und schlau. Der freie Geist im menschlichen Gewande, Sollte voll von Tugend sein, so ginge es wieder Bergauf in diesem Lande. Doch von all der Moral und guten Sitte, Bleibt doch am Ende nur die wohlwollende Bitte. Stefan Schwarz Read more →

Tagesdosis, Schein und Sein

Wenn eine Illusion zerbricht, erscheint dir Realität völlig anders, kühler Wind bläst in’s Gesicht. Über’n großen Teich, medial getrieben, ein Dämon haust! Doch mancher Dämon ist ein Engel, Gehirne und Gedanken völlig verlaust. Eins plus eins ist manchmal vier, zum Verfall geweiht, in manchem Gewand da steckt ein übles Tier. Stefan Schwarz Read more →

Reiner Lotus

Reiner Lotus in der schmutzigen Welt. Grundsätze umgekehrt, tiefe Abgründe werden erhellt. Kein Ausgangspunkt ist wirklich frei. Ob links, ob rechts, unterschiedliche Richtungen, sonst einerlei. Für Grundsätze in der Familie gestritten. Für wen gekämpft? Für wen nur gelitten? Bruder kennt Bruder nicht mehr. Dasein mit Karma, das Leben ist schwer. Viel gelesen, doch nichts gewusst. Mutterliebe gesäugt, an fremder Brust.… Read more →

Lyrik – Dunkelland

Freunde der Nacht. Um den Schlaf gebracht. Ihr müsst lernen zwischen den Zeilen zu lesen. Nur so können die Moral und die geistigen Werte genesen. Klartext gesprochen, Freundschaften zerbrochen. Doch was sind Schönwetterfreundschaften Wert? Die Welt ist heute völlig verkehrt. Das Wort ist nicht mehr frei. Wahrheit, Lüge, einerlei. SaC Read more →

Freiwort

Das freie Wort! Wo ist es noch frei? Wo befindet sich dieser Ort? Gleichgültigkeit schränkt ein! Jeder sorgt sich seinetwegen. Berauscht vom starken Wein. Himmel und Erde. Frei die Sicht. Aussortiert, frei von Beschwerde. Stefan Schwarz Read more →

Das Gute siegt immer

Die Welt, wie sie erscheint, Stille wehet über‘s Land, So manche Träne nachts geweint, Treu gehalten meine Hand. Und wenn ich blicke in des Waldes Schlucht, So kommet aus der Stille wieder, Das Kriegsgeschrei mit voller Wucht, Sie sind entrückt und singen ihre Lieder. Doch eingeladen nur als Gäste, Nahmen sie mit voller Hand, Für die Frauen blieben nur die… Read more →

Maulstarre

Schweigen, wir verschließen die Augen und unsere Münder; Schweigen, wir gehen vorüber, sehen nichts mehr und leben doch nicht gesünder; Schweigen, wir Kenner des Landes sind still; Schweigen, wir schau’n weg ignorieren das Offensichtliche, das keiner mehr sehen will; Stefan Schwarz Read more →

Das Eli­xier

In einer Welt wie dieser, da wird der Üble nur noch fieser. Der Gute immer ignoriert, böse Worte völlig ungeniert. Was kann man da nur machen? Mit all den bösen Affen? Manche sind schon Präsidenten, manche auch die Doppelagenten. Sie dienen mit dem vollen Herzen, sie wissen nichts von all den Schmerzen. Ein Leben ist da nichts mehr, es ist… Read more →

Es endet immer gut

Resignation. Schnee fällt hernieder. Ruhig ist der Ton, leise die Lieder. Freundschaften zerbrechen, wertlos, keine Moral. Es wird sich eines Tages rächen. Das Miteinander ist eine Qual. Zeiten, die einst gut gewesen, verdunstet in der Glut der Sonne. Die Wahrheit beständig verlesen. Erst jetzt erscheint das Wahre, Übel jetzt in der Tonne. SaC Read more →

Lyrik – wie immer

Gelähmt, beschämt. Von diesem Land, in Teufelshand. Sie kommen, sie gehen, es hilft kein flehen. Protzige Karossen, Maoerika, liebe Genossen. Alles verdreht, niemand versteht. Unbegreiflich, grün und unreiflich. Dunkles Tor, Pike’s Chor. Geblendet, Zeit verschwendet. Man will gefallen, betrunken lallen. Sitzungssaal, zuhören, ohne Moral. Aufstehen, Fratzen sehen. Meditation und Gebot, hilft nur in dieser Not. Meister gesehen, um Hilfe flehen.… Read more →

Lyrik – Momentaufnahme

Ich sehe besorgt in die Welt, kann es nicht fassen, nicht greifen, was uns da unter Spannung hält. Politisch getrieben, wird voneinander getrennt, Menschen werden aufgerieben. Jeder denkt sein Standpunkt sei gut, Mahnmäler werden aufgestellt, doch es entfacht nur des Hasses Glut. Aus undurchsichtigen Quellen, Gelder fließen, Einheiten im Hintergrund trainieren, will man nun auf die Eigenen schießen? Unmut macht… Read more →

Weitere Lyrik-Veröffentlichung von mir in der Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts

Das Jahr 2017 ist zumindest aus meiner lyrischen Sicht ein gutes Jahr. Eine Einreichung von mir wurde angenommen und die Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts wird diese veröffentlichen. Nice, freut mich als Lyriker natürlich. Und was zur Veröffentlichung meiner Lyrik auch noch interessant ist, habe ich soeben erfahren: “Die Frankfurter Bibliothek gehört zu den am meisten verbreiteten Lyrikveröffentlichungen der letzten… Read more →

Lyrik – Vier Könige

Vier Könige getagt, Stellung bezogen, ungefragt. Statistin, spricht im Maofrack, Läuse, Schmutz und Lumpenpack. Erdverbunden, das Volk geschunden. Braune Suppe, man muss würgen, ausgebrannt, verarmt die Bürgen. Roter Marx im edlen Frack, die Plagegeister aus dem Sack. Rote Sichel, grüner Geist, all die Herzen von der Gier vereist. Weimar zwei Punkt Null lässt grüße, barfuß nach Sibirien, Dreck haftet an… Read more →

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