Kategorie: Lyrik

Alle Lyriken von mir. Meine Dichtungen in Versform.

Lyrik – Nachdenken

Stille, Resignation –Worte verstummen, Stimmen ohne Ton. Chöre dürfen erklingen –wenn sie vom Erlaubten, vom Erwünschten singen. Kritische Worte werden erschlagen –wehe du wagst sie zu stellen, deine Fragen. Alles wird im Keim erstickt –eng ist's im Geiste geworden, Denker geknickt. Wieder die alten Parolen geschwungen –fahl ist der Beigeschmack, erneut falsch gesungen. Doch wer gibt vor, was falsch ist… Read more →

‪Lyrik – Berlin‬

Lyrik – Berlin Berlin, Berlin, deine Aura ist mir wohl bekannt –du mitten in Europa, du Hauptstadt von Deutschland. Dein Herz, die Menschen, haben viel geweint –lange hat's gedauert, dennoch jetzt wiedervereint. Geteilt ein Volk, getrennt ein Land –stets im Herzen verbunden, das himmlische Band.Grössen kamen, Grössen stürzten –sie halfen nur dabei, sie die Zeit nur verkürzten.Das Spiel ward gespielt,… Read more →

Lyrik – Der Plan

Lyrik – Der Plan Gehirne, alle verraucht – Einheitspartei, voraus. Erika, total verbraucht. Umkehrung, is’ noch nicht aus. Des Alten, Hammer und Sich’l – Schafe, Oh Mich’l oh Mich’l. Amerika, im Sünden, Genossen, wüten. Der Plan, am Kupfergraben, Schwarz wie die Nacht, Todesraben. Tao’s, Schwert, Gerechtigkeit, bald wieder eingekehrt. SaC Read more →

Lyrik – Zeit-Geist

Ignoranz von Oben, Menschen belogen. Blauäugig in den Tag blicken, immer tiefer in Hass und Lüge verstricken. Intellektuelle Vernunft? Fehlanzeige, es fehlt die Identität, eine Unterkunft. Wie leicht es doch ist, zu steuern, immer wieder die Lüge beteuern. Keiner denkt mehr wirklich nach, keiner hat Lust, keiner Zeit, es folgt Ungemach. Die Rechnung gibt’s am Schluss, einhergehend der unausweichliche Verdruss.… Read more →

Lyrik – Waldrauschen

Das Rauschen im Walde, ein Sturm zieht auf, geparkt die Gedanken, Menschlichkeit auf Halde. Die Sträucher straucheln im Wind. Gewitterwolken, eine gefährliche Stimmung, die Eltern suchen verzweifelt nach ihrem Kind. Regen setzt ein uns lässt Sturzbäche entsteh’n. Der fruchtbare Boden verwüstet, das Wimmern der Tier schallt durch den Wald, welch bitt’res Fleh’n. Die Katastrophe nimmt ihren vernichtenden Lauf, gewusst hat… Read more →

Lyrik – Schlauheit

Waren wir früher schon mal schlauer? Auch früher gab es Sonne und Regenschauer. Doch vielleicht loht sich ein Nachdenken und ein Innehalten? Wollen wir wirklich nur noch die Dinge verwalten? Wo ist denn der Mensch geblieben? Wer sagt uns, dass nur noch Kapital zählen muss, wo steht das denn bitte festgeschrieben? Vielleicht ist es mal an der Zeit über die… Read more →

Lyrik – Statisten

Welch komische Zeit, aus den Fängen des Irrsinns schon befreit? Bei den Großen die Absatzzahlen und Auflagen sinken, der Verbraucher wird wohl wach, zum Abschied nochmal herzlich winken? Gute Menschen, wohin ich nur blicke, ich an alle gute Gedanken verschicke. Doch den dunklen Karmagestalten, lass ich ihre eigenen Sünden verwalten. SaC Read more →

Lyrik – Salomo und der Tempelberg

Salomo, wie lang’ sind deine weise Tage schon verstrichen? Der uralte Streit im Fußes deines Berges, Bestien blicken auf dich, Schimmer und Glanz sind ewiglich gewichen. Der Tempelberg teilt wieder, Teufel eines Zwerges. Im Namen deiner himmlischen Vorfahren wird jeder Irrsinn begangen, Gewalt bricht wieder aus, die Schwerter sind geschliffen. Wie kann man nur ohne Vernunft und Güte, welch dümmliches… Read more →

Lyrik – Einsicht

Die Welt mit ihren ganzen Wirren, wie leicht läßt’s sich darin verirren. Wo oben ist, war früher unten, der ganze Körper ist geschunden. Moralische Werte sind beinah verschwunden, drum dreh’n alle im Kreislauf ihre eignen Runden. Mehr Gutes tun als Böses ist das Ziel, nur wer durchblickt das Ganze, ein trauriges Spiel. Es gibt natürlich Hoffnung, die wird es immer… Read more →

Lyrik – W-Jahr

Es wabert, es labert. Es steht am Podium, ganz schön dumm, herum. Es labert, es hapert. Es ist manchmal rot, isst Kaviar und spricht vom Brot. Es ist manchmal ganz schwarz, trägt IWC und keine billige Quarz. Manchmal ist es grün, doch es ist feige und selten kühn. nur noch wenige sind blau, noch ein Faschingsverein, helau. Achja, sorry, alaaf,… Read more →

Lyrik – Sortierung

Wie will man nur die Zukunft verstehen? Wir leben in einer gekauften Zeit, keiner kann die Konsequenzen sehen. Drum mein Freund, sei bereit. Es wird getrennt die Spreu vom Weizen, das äußerst Schlechte steckt im feinsten Frack. Schaut er sich verstohlen um nach des Sinnesreizen, es bröckelt überall, ab ist der Lack. Das Mittel der Wahl ist noch ungewiss. Seuchen… Read more →

Verjüngter taoistischer Kultivierender ersteigt Klippen mit innerer Ruhe

Zhen Xizhen war ein taoistischer Kultivierender der Nördlichen Song Dynastie (960 – 1127 n. Chr.). Er konnte gut Gedichte und elegante Essays schreiben, reiste umher und nutzte seine Fachkenntnisse in Chinesischer Medizin, um anderen zu helfen. Die Menschen liebten ihn, da er für seine Hilfe von den Patienten keine Gegenleistung verlangte. Als Zhen Xizhen 75 Jahre alt war, traf er… Read more →

Lyrik – Ein Mittel gegen Übel

Facebook und die Welt der Politik, gefallen muss man, üben darf man sich nicht, eine Kritik. Sofort werden die Schwerter gezogen, doch keiner denkt nach, vielleicht wird auch bei der Gegenseite gelogen? Rot, schwarz, grün oder blau, politisch wird geboxt, gekämpft, es geht zu, sehr rau. Doch die Mutti wird’s schon richten, die Schwarzen werden alles schlichten. Ja wie schön… Read more →

Lyrik – Narrenschiff

Obergrenze oder nach oben hin offen? Nüchtern oder besoffen? Bangen oder hoffen? Unberührt oder getroffen? Keine Sorge, kein Hoffen, wir bleiben natürlich, wie immer offen. Offen der Mund für Bier und Wein, berauscht, betrunken, so soll das sein. Die Unantastbaren, die Unberührbaren sitzen an der Spitze, aus dem Keller kriecht schon der Gestank aus einer Ritze. Ungebremst im Narrenschiff, volle… Read more →

Lyrik – Hoffnung

Es gäbe so viel zu sagen, aber loht sich überhaupt das Sprechen? Die Unwahrheiten in unserer Gesellschaft und die in der Geschichte, werden die sich eines Tages alle rächen? Spielen die Statisten denn alle nur noch eine auferlege Rolle? Werden wieder mal nur die Völker geschoren und will man erneut an deren Wolle? Systeme sind nicht Gott geben und funktionieren… Read more →

Lyrik – Leben

Die Welt trag’ ich im Herzen, mit viel Freude, aber auch mit sehr viel Schmerzen. Viele Dinge die geschehen, würde ich am liebsten gar nicht sehen. Ich schau nicht auf Hass und Krieg, schaue nicht auf Niederlage oder Sieg. Ich schaue auf die guten Leute, jeher mich das am meisten freute. Stenor aus Cranach Read more →

Lyrik – Rolschte

So frei ein Staat nur sein kann, so frei sprachen und dachten wir von Mann zu Mann. Wir trafen uns visavis der Heidecksburg, die Schöne in barock, das Band der Freundschaft, gefestigt, wie ein moralische Pflock. Du warst immer schon der Weise und ich der Rebell, unsere Leben gezeichnet, verwaschen, wie ein altes Aquarell. Deine Herzlichkeit und deine Güte, sind… Read more →

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